Die früheste Erwähnung einer Synagoge in Cronheim stammt aus dem Jahr 1668. Gesicherte Angaben zu einem jüdischen Gotteshaus stammen aus dem Jahr 1809, als das Gebäude am nördlichen Ortsrand stand. Als die alte Synagoge baufällig wurde, suchte die jüdische Gemeinde nach einem neuen Bauplatz.
Da die Baupläne immer wieder auf erheblichen Widerstand bei der katholischen Geistlichkeit stießen, konnte erst 1817 das Synagogen- und Schulgebäude, das heute als Cronheim 66 bekannt ist, eingeweiht werden.