20. Jahrhundert:                        Cronheim 66, Gunzenhausen

Im Oktober 1938 wurde in der Synagoge eingebrochen und die Innenräume verwüstet. Kurz darauf wurde das Gebäude verkauft, die verbliebenen Heiligtümer wurden dem Verband der bayerischen israelitischen Gemeinden in München übergeben, wo sie 1938 (Novemberprogrom) vernichtet wurden.    

Das Synagogengebäude überstand den Krieg, wurde danach umgebaut und als Wohnhaus genutzt.

In den letzten Jahren diente das zweigeschossige Gebäude nur noch als Lagerraum und stand schließlich völlig leer.